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Guyana Infos
Landeskunde Drucken
Statt Sandstränden und Nachtleben bietet das "Land der vielen Wasser" Natur- und Abenteuer-Touristen atemberaubende Wasserfälle, ungefährliche Dschungel-Ausflüge und eine seltene Tier- und Pflanzenwelt. Die indianische Urbevölkerung, die Amerindians, läßt Besucher, die ihre Sitten respektieren, an Leben und Kultur Anteil haben.
 
Klima Drucken
Guyanas Klima ist äquatorial bestimmt: Es herrscht ein heißes, meist feuchtes Klima das ganz Jahr über, mit einer Temperatur von 27°C im Schatten und durchschnittlichen Temperaturen von 24° bis 31°C. Es gibt zwei Regenzeiten in
Guyana, die eine von Mai bis Juni und die andere von Dezember bis Ende Januar. Die durchschnittliche Regenmenge in Georgetown beträgt 2.300 mm / Jahr.
Da das Wasser im Boden schlecht versickert, führen die heftigen Niederschläge in der Regenzeit  häufig zu Überschwemmungen.
 
Geographie Drucken

Guyana hat eine Fläche von 214.969 km².  Das Land wird in vier geographische Bereiche eingeteilt: die Küstenzone, das bewaldete Gebiet, die Savanne und die sandige Zone. Über 80% des Landes ist immer noch bewaldet und nur 2.5% ist bewirtschaftet. Abgesehen von der schmalen Küstenebene, die überwiegend dem Meer abgerungenes, durch Deiche geschütztes und von Kanälen durchzogenes Land ist, besteht Guyana aus einem dich bewaldeten ungleichmäßigen Plateau. An beiden Seiten der Westgrenze ziehen sich die Pakaraima Mountains mit dem Monte Rorsaima, die den britischen Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle (1859-1930) zu seinem berühmten Roman Die vergessene Welt anregten.
Die wertvollsten Mineralienvorkommen sind Bauxit, Gold und Diamanten. Die größten Flüsse sind der Demerara, der Berbice und der Essequibo.

 

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Lage Drucken
Guyana liegt auf der nordöstlichen Seite des Südamerikanischen Kontinents zwischen dem 1° und 9°, 30‘ nördlicher Breite und zwischen dem 56° 27‘ und 62° 28‘ westlicher Länge. Es grenzt an Venezuela im Westen, an Brasilien im Süden und Surinam im Osten.
 
Flora/Fauna Drucken

Die Wälder bestehen größtenteils aus tropischen Harthölzern. An wild lebenden Tieren gibt es Lamantine und Capybaras in und an den Flußläufen, Faultiere und Jaguare in den Wäldern, Ameisenbären und Gürteltiere in den Savannen. Zur vielfältigen Vogelwelt gehören Tukae und Kolibris.

 

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Überall gibt es Natur pur. Aus den Wasserläufen um das Timberhead Resort lugen oft die Köpfe der pflanzenfressenden Kaimane hervor. Im Emerald Tower Madewini, eine Stunde von Georgetown entfernt, knabbert ein Tukan am Schnürsenkel eines Gastes: "Touci" ist zahm und Gelegenheitstrinker. Manchmal hüpft er auf den Tisch und steckt den Riesenschnabel ins Bierglas. Der Wasserfall am Potaro River ist einer der prächtigsten der Welt. Fast 230 Meter tief fällt das Wasser, umrahmt von tropischen Gewächsen und Regenwald. Im Kaieteur-Nationalpark leben Affen, Tapire, Ozelote und Dschungelvögel wie der scheue orangefarbene Cock of the Rock, wie ihn die Einheimischen nennen. Er gilt als Glücksbringer. Weiter südwestlich an der Grenze zu Brasilien liegt der Orinduik Wasserfall. Das Wasser schäumt über Stufen, Terrassen und Jaspis, einen Halbedelstein. Levvlend Thorne ist Begrüßungskomitee, Polizist, Grenzbeamter in einer Person: "Willkommen, Sie sind heute die ersten Besucher. " Der "Tagesrekord" stehe bei 40 Gästen und vier Flugzeugen.

 

 
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